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Presse
| 10.01.2011, 21:12 Uhr | Nordwest - Zeitung v. 10.1.2011
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Fit für die Kommunalwahl im September Seminar CDU-Nachwuchs packt auf Gut Altona zahlreiche aktuelle Themen an
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| Auftakt auf Gut Altona (von links): Lars Lübbe, Sebastian Lechner, der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Grosse-Brömer und CDU-Kreisvorsitzender Ansgar Focke |
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Fit für die Kommunalwahl im September hat sich die Junge Union (JU) Niedersachsen bei einem zweitägigen Seminar auf Gut Altona gemacht. Bei der traditionellen Auftaktveranstaltung „Happy nJU Year“ des CDU-Nachwuchsesstanden am Wochenende „Tipps und Tricks für die Ratsarbeit“ ebenso auf dem Programm wie ein Rhetorik-Kurs oder das Thema Medien. „Mit 130 Anmeldungen haben wir diesmal so viele Mitglieder wie noch nie“, freute sich JU-Landeschef Sebastian Lechner aus Neustadt am Rübenberge.
Auf den „Zustand der Partei“ ging Michael Grosse-Brömer, Vorsitzender der Landesgruppe Niedersachsen in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, ein. Die wirtschaftliche Lage Deutschlands habe sich deutlich erholt, so der Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Harburg. Nun müsse die Regierung soziale Themen, wie das „Bildungspaket“ für Kinder aus Hartz-IV-Familien, anpacken. Der Streit um Projekte wie „Stuttgart 21“ müsse letztlich dazu führen, dass die Bürger künftig rechtzeitig eingebunden werden.
Lechner wie Ansgar Focke, CDU-Kreisvorsitzender und JU-Bundesschatzmeister, wiesen darauf hin, dass die JU mit rund 10 000 Mitgliedern in Niedersachsen kaum Nachwuchssorgen habe. Das spiegele sich in der Aufstellung der Kandidatenlisten für die Kommunalwahl wider. „Die Junge Union hat in Niedersachsen mehr Ratsmitglieder als FDP, Grüne, Linke und Unabhängige zusammen“, sagte Focke. Zu den wichtigen Anliegen der JU gehörten der Abbau der Schulden und die Sicherstellung des Bildungsangebots im ländlichen Raum. „Wir müssen auf Nachhaltigkeit achten“, sagte Alexander Krause (Buxtehude), JU-Bezirksvorsitzender Elbe-Weser, im NWZ -Gespräch. Lasse Weritz aus dem Landkreis Cuxhaven setzt auf die Zusammenarbeit mit den Vereinen.
Unter dem Thema „Gefährliche Medien“ beschäftigte sich die JU auf Gut Altona auch mit Gewaltdarstellungen in den Medien. Dort, wo die Grenze zu Straftaten überschritten werde, müsse der Staat im Internet eingreifen, waren sich Lechner, Focke und Lars Lübbe, der JU-Vorsitzende des Landesverbands Oldenburg, einig. „Die großen Provider, etwa die Telekom, müssen selbst ein Interesse daran haben, Zugriffe auf Seiten mit Kinderpornografie zu blockieren“, meinte Focke.
Rückenwind gab der CDU-Nachwuchs Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU). Das Wehrpflicht-Aus sei die Folge der veränderten Bedrohungslage in Mitteleuropa. |
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