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News-Ticker

Presse
29.11.2010, 20:18 Uhr | Nordwest - Zeitung 29.11.2010 Übersicht | Drucken
Energie im „Zentrum Zukunft“
Offenheitgegenüber Innovationen – Lastenausgleich für Atomregionen


Digitale Messsysteme und intelligente Netze sollen Wege in die Zukunft ebnen.
Die Atomwirtschaft stellt die Politik vor wachsende Herausforderungen.


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v. l.: Lars Lübbe, Fabian v. Lübken, Dr. Klaus Deparade, Dr. Werner Brinker, Martin Bäumer, Alexander Krause (mit freundlicher Genehmigung: S. Lünnemann, Cloppenburg)
 Über Energiekonzepte haben der Dr. Werner Brinker, Vorstandsvorsitzender der Energieversorgung Weser Ems (EWE) und Martin Bäumer als umweltpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion sowie der Ingenieur für Elektrotechnik und Energieberater Dr. Klaus Deparade am Sonnabend, 27. November, im Drantumer „Zentrum Zukunft“ der EWE diskutiert.

Ihre jeweiligen Delegierten zu dieser aktuellen Themenrunde eingeladen hatten der Landesverband Oldenburg der CDU-Nachwuchsorganisation Junge Union (JU) sowie der JU-Bezirksverband Elbe-Weser.

Brinker sah für die Zukunft eine dezentrale Stromversorgung bei „bidirektionalen Stromflüssen“. Für den regionalen Versorger EWE setzte er auf digitale Messsysteme anstelle herkömmlicher Zähler. Damit ziele der Konzern auf Deckungsgleichheit zwischen Verbrauch und den angebotenen erneuerbaren Energien mittels intelligenter Netze. Das setze den weiteren Ausbau der Bereiche Information und Telekommunikation voraus. Ein „Auseinanderpflücken“ vorhandener Netze lehnte Brinker rundweg ab: „Das wäre der helle Wahnsinn.“

Bäumer lobte das Energiekonzept der christlich-liberalen Koalition unter anderem als verlässlich, wettbewerbsneutral und technologisch offen. So stellte der CDU-Landespolitiker beispielsweise fest: „Es ist sauber, bezahlbar und sicher.“ Für Niedersachsen forderte Bäumer die Schaffung eines Lastenausgleichs zugunsten der Regionen, die die Lasten der Atomwirtschaft tragen. Darüber hinaus plädierte der Politiker für den Aufbau einer Forschungseinrichtung für Endlagerung im Land.

Vor Beginn des Expertengesprächs setzte Deparade zunächst darauf, grundlegende Klarheit zu schaffen. Er definierte die unterschiedlichen Begriffe, die im Zusa! mmenhang mit Energien und deren Vorräten immer wieder Verwendung finden.

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